40 Jahre Mainzer Bistumsnachrichten
Neue Rubrik blickt künftig regelmäßig in die jüngere Bistumsgeschichte
Mainz. Vor genau 40 Jahren, am 14. November 1967, erschien die erste Ausgabe der Mainzer Bistumsnachrichten (MBN). Die MBN informieren in erster Linie die Redaktionen im Bistum Mainz über das kirchliche Leben, erfüllen aber auch Aufgaben der internen Kommunikation. Während der Pressedienst des Bistums Mainz heute in der Regel mittwochs veröffentlicht wird und durch das Internet weltweit zugänglich ist, wurden die Meldungen in der Anfangszeit nur als Briefdienst per Post an die Redaktionen versandt. Auch die Erscheinungsweise war anfangs noch unregelmäßig, dann monatlich. Schon bald erfolgte eine tagesaktuelle Nachrichtenübermittlung über Fernschreiber und Teletex-Geräte, später mit Telefax. Seit 1996 sind die MBN auch im Internet abrufbar. Heute werden die Nachrichten der MBN per E-Mail und teilweise per Telefax versandt. Der Briefdienst hat eine wöchentliche Auflage von 440 Exemplaren.
Gegründet wurden die MBN als regelmäßiger Pressedienst von Ruth Baron. Sie hatte ab 1965 im Auftrag des damaligen Mainzer Bischofs, Dr. Hermann Volk, die Bischöfliche Pressestelle Mainz aufgebaut, zunächst als freie Mitarbeiterin, später festangestellt. Baron war die erste Frau an der Spitze einer Bischöflichen Pressestelle in Deutschland. Die Mainzer Pressestelle war nach Münster, München und Köln die vierte in einer deutschen Diözese. Als Baron 1982 in den Ruhestand ging, übernahm Jürgen Strickstrock bis 2004 die Leitung der Pressestelle.
Neue Rubrik „MBN vor 40 Jahren“
Künftig wird die Rubrik „MBN vor 40 Jahren“ eine regelmäßige Rückschau auf die Berichterstattung der MBN bieten und so die jüngere Bistumsgeschichte in Erinnerung rufen. Die neue Rubrik ist einmal im Monat vorgesehen, sofern es für den entsprechenden Zeitraum überhaupt Bistumsnachrichten gibt. Gerade in der Anfangszeit sind die MBN teilweise sehr unregelmäßig erschienen.
Meldung vom 14. November 2007
tob (MBN)